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Nachdem leider zu viel Spam reinkommt, mußte ich die Kommentarfunktion schließen. Sorry.
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Momentan habe ich leider etwas wenig Zeit, daher komme ich nicht dazu, neue Folgen zu produzieren. Sorry
Euer Michael
Heute möchte ich aufs Thema eingehen, wie man am einfachsten die vielen Dateien für eine Internetseite verwaltet.
Neben der Verwaltung auf Euerem Rechner gehört dazu auch der Abgleich zwischen den lokalen Dateien und denen auf dem Server Eueres Providers.
Hierzu nutze ich seit Jahren ein kleines Programm, welches unglaublich mächtig ist. Es heißt BeyondCompare und ist von der Firma ScooterSoftware für nur 20 € zu erhalten. Das ist es allemal wert. Es kann nicht nur Verzeichnisstrukturen, sondern auch Archive (wie ZIP-Dateien bspw.) verwalten.
Fragen und Anregungen bitte wie immer im Forum zu dieser Folge stellen.
Was ist mySQL?
mySQL ist eine Datenbank.
Wozu brauche ich eine Datenbank im Internet?
Eine Datenbank verwaltet Informationen in Tabellen, die man sich wie Karteikästen vorstellen kann. In jedem Karteikasten stecken Karten, die exakt die gleiche Art von Information haben. Beispielsweise beinhaltet jede Karte die Information zu einem Benutzer. Ein weiterer Karteikasten könnte Beiträge eines Blogs beinhalten. Dort steht dann der Titel, ein Datum und der Wortlaut des Beitrages beispielsweise. Ebenso wird der Benutzer, der den Beitrag geschrieben hat vermerkt. Aber nicht die kompletten Daten des Benutzers, sondern nur eine Nummer des Benutzers, die auf der Karte des Benutzers ebenso vermerkt ist. Jede Benutzernummer wird nur einmal vergeben, so können eindeutig die Benutzerinformationen zu den jeweiligen Beiträgen zugeordent werden, ohne jedesmal die gesamten Benutzerdaten neu eingeben zu müssen. Würde man versuchen einen Benutzer zu löschen, der durch eine Beitrags-Karteikarte noch referenziert wird, so erhielte man auf der Beitrags-Karteikarte einen Verweis zu einem Benutzer, den es nicht mehr gibt. Dies verhindert die referentielle Integrität einer Datenbank, um immer gültige und konsistente Daten zu haben.
Fragen und Anregungen, bitte wieder im Forum zu dieser Folge loswerden.
Zur heutigen Folge möchte ich ein paar Fragen und deren Antworten im Beitrag aufnehmen, damit man das leichter nachsehen kann.
Was ist HTTP?
HTTP ist das Protokoll zum Übertragen der Dateien im Internet zum Browser. Es beinhaltet neben den eigentlich Daten auch Zusatzinformationen, wie eine Art Dateityp (Mime/Type), anhand der der Browser weiß, um was es sich handelt und so evtl. ein Bild darstellt, oder die Textverarbeitung öffnet.
Wozu benötige ich FTP?
Da man mit HTTP eigentlich keine Dateien zum Server transportieren kann, benötigt man einen anderen Dienst. FTP kann, wie ein Dateimanager genau das: Dateien zwischen zwei Rechnern hin und her schieben.
Warum kann ich die Dateien nicht per HTTP runterladen?
Würde man bspw. eine PHP-Dateiherunterladen wollen, so würde diese vom Server als solche erkannt werden, dort ausgeführt und dann das HTML-Ergebnis heruntergeladen werden. Um die Ausführung zu verhindern, braucht man also FTP.
Warum sehe ich im FTP-Programm einen / statt einen \?
Unix/Linux-Systeme verwenden ein anderes Zeichen zur Trennung von Verzeichnissen. Diese Systeme haben auch keine Laufwerksbuchstaben, daher ist die Wurzel der Festplatte(n) einfach nur /. Diese können in ein Verzeichnis eingehängt werden und einfach darin angesprochen werden. Beispiel: /irgendwo/meine_festplatte_2/
Wie korrelieren die Verzeichnisse von FTP mit dem URL?
Von Deinem Dienstanbieter, bei dem Du Deine Webseiten hinterlegt hast, bekommst Du einen Vertrag. Dafür legt er Dir ein Wurzelverzeichnis an. Bspw. /mnt/data/xy/.
Im Verwaltungsprogramm beim Anbieter kannst Du einen FTP-Benutzer anlegen. Dieser bekommt ein Verzeichnis unterhalb (oder genau an) der Wurzel des Vertrags. Bspw. Benutzer test1 bekommt die Wurzel /mnt/data/xy/test1/. Wenn Du Dich jetzt mit Hilfe eines FTP-Programmes anmeldest, siehst Du alle Dateien unter /mnt/data/xy/test1/. Dies wird Dir aber als / angezeigt, da es Deine persönlich Wurzel ist. Legst Du dort nun eine Datei korrelation.html an, so liegt diese auf dem Rechner Deines Providers unter /mnt/data/xy/test1/korrelation.html, allerdings zeigt Dein FTP-Programm sie als /korrelation.html an. Es schneidet quasi die Wurzel für den FTP-Benutzer einfach weg.
Nun findest Du im Verwaltungsprogramm bestimmt noch einen Punkt, mit dem Du Deine Domains (evtl. hast Du ja mehrere) zu einem Verzeichnis zuordnen kannst. Bspw. hast Du die Domain www.bla1.org und ordnest diese dem Verzeichnis /mnt/data/xy/test1/ zu.
Alles unterhalb www.bla1.org wird nun aus dem Verzeichnis /mnt/data/xy/test1/ geladen. Mit dem Zugriff per HTTP ist es nun genauso wie mit FTP. Die Wurzel für die Domain wird einfach weggelassen. Also ist der komplete URL für die Datei www.bla1.org/korrelation.html.
Kurz zusammengefasst bedeutet dies, daß alle Protokolle eine eigene Wurzel haben. “Zufällig” überdecken sich die Verzeichnisse auf der Festplatte und daher können die Dateien(unter verschiedenen Wurzeln - je nach Protokoll) gemeinsam genutzt werden. Dabei stellst Du Dir die Festplatte einfach als ein weiteres Protokoll vor (was eigentlich auch stimmt) und dann sind es eben drei Parteien, die um die selbe Datei kämpfen.
Welche Dienste gibt es noch?
E-Mail: POP3 zum Abholen der E-Mails, SMTP zum Verschicken.
Es gibt natürlich noch viele andere Dienste, die aber an dieser Stelle vollkommen unwichtig sind.
Fragen und Anregungen, bitte im Forum zu dieser Folge stellen.
Aufgrund eines aktuellen Anlasses, ließ mich Karl-Heinz heute nicht in sein “Tonstudio”, da er wichtigeres zu tun hatte. Na hoffentlich klappt es morgen …
Was sind denn eigentlich HTML, CSS, JS und PHP?
Unter HTML (hyper text markup language) versteht man die semantische Auszeichnung von Text für das Internet, die ein Browser darstellen kann. Sie beinhaltet nicht nur den reinen anzuzeigenden Text, sonder auch Informationen, wie “das ist eine Aufzählung” oder “das ist eine unsortierte Liste”.
CSS (cascading style sheet) dient der optischen Gestaltung von HTML. Damit können Farben, Schriftarten oder Rahmen um Elemente festgelegt werden. Weiterhin ist es möglich auch Positionierungen von Elementen zu realisieren. Somit kann man einen Block mit Informationen rechts neben einen weiteren Block stellen.
Mit JS (java script) ist es möglich, dem Browser Leben einzuhauchen. Seiten bekommen dadurch Aktorik, die bspw. durch den Benutzer auslösbar ist. Ein Anwendungsfall wäre die Einblendung einesMenüs, wenn die Maus über ein Bild geschoben wird.
Mittels PHP kann man auf dem Server Aktionen veranlassen. So ist es möglich Daten aus der Datenbank zu holen und sie dem Browser in HTML umformatiert zurückzuschicken oder als E-Mail verschickt werden. Programme in PHP laufen immer auf dem Server ab, nie auf dem Browser. Somit ist es auch nicht möglich auf Benutzeraktivitäten unmittelbar zu reagieren, wie es mit JavaScript möglich ist. Man muß erst einen neuen Request auslösen (durch Klick auf einen Link oder das Abschicken eines Formulars). Dafür kann es aber auf eine Datenbank (die auch auf dem Server “liegt”) zugreifen, um dort Informationen zu erhalten.
Der obligatorische Link ins Forum zur Folge.
So, heute gibt es also die erste richtige Folge. Zum Thema habe ich mal die einfach Frage “Was passiert denn eigentlich, wenn ich im Internet surfe?” gemacht.
An die Profis unter Euch: Ich bitte um Zurückhaltung, manche Dinge und Themen kann ich nicht von Anfang an komplett erklären, damit sie verständlich bleiben. Das schiebe ich an gegebener Stellle nach.
Ich mache bei meinen Erklärungen heute folgende Annahmen: kein Proxy-Server und kein größeres Firmennetz, sondern ein einfacher Rechner, der direkt per DSL ins Internet geht.
In Stichpunkten zusammengefasst passiert beim Surfen im Internet folgendes:
Woher weiß die Arbeitsstation, wie sie den Server (genauer: seine IP) findet?
Bei Fragen zum Thema, könnt Ihr diese am einfachsten im Forum zu dieser Folge stellen.
Der Ursprung dieses Podcasts liegt in der Frage “Wie kann ich das Layout meines Blogs selbst anpassen?”. Dies führte mich zum Entschluß den Weg dorthin mal näher zu erläutern.
Dem gehen jedoch noch ein paar grundlegende Fragen voraus:
Was passiert denn eigentlich, wenn ich im Internet surfe? Was macht mein Rechner alles, um mir eine Seite darzustellen? Was benutze ich beim Surfen alles im Internet, ohne daß es mir bewußt ist? Was sind HTML-, JavaScript- oder PHP-Dateien? Was ist eine mySQL-Datenbank?
Das sind wohl nur die ersten Fragen, die man sich so stellt, wenn man im Internet unterwegs ist. Ich möchte in diesem Podcast in der ersten Staffel auf genau diese Fragen eingehen und sie in allgemein verständlicher Form, ohne zu viel EDV-Begriffe vorauszusetzen, erklären.
In der zweiten Staffel werde ich dann diese Information mit den technischen Begriffen belegen und somit die Scheu vor der EDV-Sprache nehmen versuchen. Es ist eigentlich alles gar nicht so schwierig, wenn man weiß, was die wenigen Begriffe (im Bereich Internet) bedeuten.
Eine geplante dritte Staffel soll zeigen, wie man auf einem Windows-Rechner ein WordPress lauffähig bekommt, an dem man ein Theme selbst modifizieren kann. Somit muß man nicht life im Internet herumbasteln und das Risiko eingehen, daß die Website Tagelang nicht funktioniert.
Schließlich habe ich auch ein paar Ideen für eine vierte Staffel, die jedoch vermutlich nur für eingefleischte EDVler oder Profis verständlich sein wird. Ich will zeigen, wie man mit Hilfe eines Linux- oder Windows-Servers eine Testumgebung schaffen kann, die von diesem oder einem anderen Rechner aus unter der echten Adresse erreichbar ist und das eigene Blog anzeigt. In dieser Umgebung soll dann mit wenig Aufwand voll automatisiert eine Kopie der echten Website hineinkopiert werden, damit auch die tatsächlichen Inhalte überprüfbar sind.
Für diese Seite habe ich ein Theme aufgepeppt und einige Plugins installiert, damit es meinen Anforderungen an eine solche Seite gerecht wird. Habe dazu auch ein paar Notizen erstellt, um die Anpassungen im Überblick zu behalten.
So, dann freue ich mich, wenn Du mal ins EDV-Gschmarri reinhörst und fleißig kommentierst oder in meinem Forum mitdiskutierst. Hier wird es zu jeder Folge einen eigenen Thread haben, um offene Fragen zu diskutieren.
Euer Michael
Leider, leider - aber ich muß den Start des Podcasts leider noch ein Wenig verschieben, da ich es einfach nicht rechtzeitig auf die Reihe bekomme
Der neue Termin steht noch nicht ganz fest, aber ich gehe mal von März aus.